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Schneider Electric setzt neue Nachhaltigkeitsziele und meldet eine Reduktion der operativen Emissionen um 82,5 %

Schneider Electric hat die ersten Ergebnisse des Nachhaltigkeitsprogramms Impact 2030 veröffentlicht. Dieses neue strategische Rahmenwerk dient der Messung des Fortschritts in Bereichen wie Emissionsreduzierung, Energieeffizienz und Entwicklung technischer Kompetenzen.

Für das erste Quartal 2026 meldete das Unternehmen einen internen Impact-Score von 3,40 von 10 Punkten gegenüber dem Jahresziel von 4,20 Punkten. Langfristig strebt der Konzern an, bis 2030 den Höchstwert zu erreichen.

Der wichtigste veröffentlichte Indikator betrifft die Reduktion der Emissionen aus den eigenen Betriebsaktivitäten. Schneider Electric gibt an, dass die Scope-1- und Scope-2-Emissionen im Vergleich zu 2017 um 82,5 % gesunken sind. Gleichzeitig erklärt das Unternehmen, dass seine Lösungen für Energiemanagement und Automatisierung im ersten Quartal dazu beigetragen haben, 47,5 Millionen MWh Energie bei Kunden einzusparen oder zu elektrifizieren, was einer Vermeidung von 20 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen entsprochen habe.

Das Programm umfasst auch Ziele im Bereich der Kreislaufwirtschaft. Laut Unternehmen erfüllen bereits 14 % des zentralen Produktportfolios in der Entwicklungsphase neue interne Kriterien hinsichtlich Umweltwirkung und Wiederverwendung von Ressourcen.

Auf industrieller Ebene versucht Schneider Electric zudem, den Dekarbonisierungsdruck auf die Lieferkette auszuweiten. Mehr als 1.100 Lieferanten wurden in die Initiative Zero Carbon Pathway aufgenommen, die auf die Reduktion indirekter Emissionen aus Produktion und Logistik abzielt.

Die Strategie spiegelt einen breiteren Wandel in der Industrie wider: ESG-Ziele werden zunehmend in operative Prozesse und Lieferketten integriert, da Investoren und europäische Regulierungen messbare Kennzahlen statt allgemeiner Nachhaltigkeitsversprechen verlangen.

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