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Der Büromarkt in Bukarest erholt sich langsam: Die Nachfrage steigt, bleibt jedoch unter dem Vorkrisenniveau

Der Markt für moderne Büroflächen in Bukarest begann das Jahr 2026 mit einem moderaten Anstieg der Vermietungsaktivitäten, bleibt jedoch weiterhin unter dem Niveau vor der Pandemie. Laut Daten von Colliers stieg die Neunachfrage im ersten Quartal um 24 % auf etwa 24.000 Quadratmeter, während das Gesamtvolumen der Vermietungstransaktionen um 14 % auf rund 51.000 Quadratmeter zunahm.

Trotz dieser Entwicklung liegt die aktuelle Neunachfrage weiterhin rund 30 % unter dem Quartalsdurchschnitt der Jahre 2017–2019, was eher auf eine Phase der Stabilisierung als auf einen neuen Wachstumszyklus hindeutet.

Die Berater von Colliers führen diese Entwicklung auf das unsichere wirtschaftliche und geopolitische Umfeld sowie auf einen vorsichtigeren Arbeitsmarkt zurück. Die Indikatoren für kurzfristige Einstellungsabsichten sind auf nahezu den niedrigsten Stand der letzten sechs Jahre gefallen, was die Expansionspläne der Unternehmen und damit die Nachfrage nach zusätzlichen Büroflächen begrenzt.

Gleichzeitig beginnt das begrenzte Angebot neuer Projekte das Kräfteverhältnis zwischen Mietern und Eigentümern zu verändern. Die geringe Verfügbarkeit von Class-A-Gebäuden in guten Lagen setzt die Mietpreise unter Druck, während die Fertigstellung neuer Projekte weiterhin niedrig bleibt.

Die Nachfragestruktur zeigt eine stärker diversifizierte Wirtschaft als in den Jahren, in denen der IT&C-Sektor nahezu allein dominierte. Der Technologiesektor bleibt mit über 22 % der vermieteten Flächen der wichtigste Nachfragetreiber, gefolgt von Energie, Finanzdienstleistungen, Bauwesen und öffentlichen Institutionen.

Ein von der Branche aufmerksam beobachtetes Signal ist der steigende Anteil neu in Rumänien eintretender Unternehmen, die mehr als ein Drittel der Neunachfrage im ersten Quartal generierten. Für Entwickler und Investoren könnte dieser Trend auf eine schrittweise Rückkehr des Interesses am lokalen Markt hindeuten, auch wenn die Erholung weiterhin fragil bleibt.

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