MedLife: Umsatz von 1,7 Mrd. Lei im 1. Halbjahr 2026
MedLife hat das erste Halbjahr 2026 mit einem pro-forma-konsolidierten Umsatz von 1,7 Mrd. Lei abgeschlossen, was einem Anstieg von 10 % gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025 entspricht. Die pro-forma-EBITDA-Marge erreichte 16,4 % und verbesserte sich damit gegenüber dem Vorjahr. Dazu trug unter anderem die Entwicklung im zweiten Quartal bei.
Kliniken, Labore und das Corporate-Segment treiben das Wachstum
Das stärkste Umsatzwachstum wurde im Corporate-Segment mit 17 % verzeichnet, gefolgt von den Kliniken mit 15 % und den Laboren mit 13 %. Die Krankenhausdivision wuchs um 8 %.
Die Ergebnisse wurden durch höhere Volumina und Maßnahmen zur Kosteneffizienz unterstützt. Im Bereich Diagnostik hat MedLife sein Angebot um Leistungen wie DNA-Tests, Onkogenetik und Mikrobiomanalysen erweitert.
MedLife beschleunigt Investitionen in die personalisierte Medizin
Das Unternehmen setzt die Entwicklung seines Programms Longevity 100+ fort, mit dem personalisierte Medizin den Patienten nähergebracht werden soll. In der ersten Jahreshälfte erweiterte MedLife das Programm um Low-Pass-Gentests und Mikrobiomanalysen.
Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen der einzige medizinische Anbieter in Rumänien, der in der Lage ist, das menschliche Mikrobiom vollständig innerhalb des Landes zu bestimmen.
MedLife-App wird neue medizinische Daten integrieren
In diesem Herbst soll die MedLife-App eine neue Benutzeroberfläche und erweiterte Funktionen erhalten. In einer ersten Phase wird die Plattform die Historie der Untersuchungen, Daten aus der Patientenakte, die Familienanamnese, biometrische Informationen und Ergebnisse genetischer Tests zusammenführen.
Anschließend beabsichtigt das Unternehmen, auch Daten zu bildgebenden Untersuchungen, dem Mikrobiom, der Ernährung und psychometrischen Bewertungen zu integrieren.
Parallel dazu strebt MedLife eine effizientere Gestaltung der operativen Abläufe, einen Abbau der Verschuldung und eine Verbesserung der Kennzahl Net Debt/EBITDA an. Die Gruppe prüft weiterhin Akquisitionsmöglichkeiten in Rumänien und auf ausländischen Märkten.



