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STRABAG bündelt seine Baustoffaktivitäten

STRABAG hat die Dachmarke roxit eingeführt, unter der die Aktivitäten in den Bereichen Produktion, Verarbeitung und Recycling von Baustoffen zusammengeführt werden. Die Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund steigender Kosten, volatiler Lieferketten sowie wachsender Anforderungen an Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz in der europäischen Bauindustrie.

Die neue Struktur integriert die wesentlichen Phasen des Baustoffkreislaufs – von der Rohstoffgewinnung und Produktion bis hin zum Recycling und zur Wiederverwendung von Materialien.

Europaweites Netzwerk und starke industrielle Kapazitäten

Aktivitäten in 12 Ländern und mehr als 300 Standorten

Unter der Marke roxit werden Aktivitäten an mehr als 300 Standorten in 12 Ländern gebündelt. Die Sparte betreibt 116 Betonwerke, mehr als 70 Steinbrüche, 17 Sand- und Kieswerke sowie mehrere Produktionsanlagen für Bitumenemulsionen und polymermodifiziertes Bitumen.

Jährlich produziert die Infrastruktur des Unternehmens rund 3 Millionen Kubikmeter Beton sowie 24 Millionen Tonnen Gestein und Kies und unterstützt damit Bau- und Infrastrukturprojekte in den Märkten, in denen der Konzern tätig ist.

Fokus auf Versorgungssicherheit

Nach Angaben des Unternehmens soll die Bündelung der Aktivitäten unter einer gemeinsamen Marke die Effizienz steigern und die zuverlässige Verfügbarkeit von Baustoffen auch in Zeiten hoher Marktvolatilität sicherstellen. Das eigene Netzwerk und die industriellen Kapazitäten ermöglichen eine effizientere Steuerung von Beschaffung und Distribution.

Investitionen in Recycling und emissionsarme Technologien

Ein zentraler Bestandteil der roxit-Strategie ist die Verringerung des CO₂-Fußabdrucks sowie die Förderung der Kreislaufwirtschaft. STRABAG setzt Lösungen für das Recycling von Baustoffen um, entwickelt Pilotprojekte für CO₂-armen Beton und investiert in alternative Antriebstechnologien für Baumaschinen.

Zu den Maßnahmen gehören der Einsatz von Solarenergie in den Gewinnungsbetrieben, die Elektrifizierung von Maschinen sowie die Erprobung schwerer Baumaschinen mit grünem Wasserstoff.

Parallel entwickelt STRABAG in Wien Projekte zu alternativen Baustoffen und testet unter realen Bedingungen Lösungen auf Basis von Hanf, Wolle, Lehm und recycelten Materialien. Die Initiative ist Teil der Unternehmensstrategie, den Einsatz nachhaltiger Baustoffe zu beschleunigen und den Verbrauch natürlicher Ressourcen im Bausektor zu reduzieren.

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